Die Wüstenbewohnerin

Die Aloe Vera hat verblüffende Ähnlichkeit mit Kakteen, gehört aber zu  den Liliengewächsen und ist wie Knoblauch und Zwiebeln ein Gemüse.

Sie stammt aus der nordafrikanischen Wüste, ist heute aber in warmen, trockenen  Ländern der ganzen Welt heimisch. Überall da, wo subtropisches oder  wüstenähnliches Klima herrscht. Um dort zu überleben, hat die Natur die Aloe  Vera Pflanze mit einer Reihe sehr bemerkenswerter Fähigkeiten ausgestattet.

Monatelang kein Regen, ständige Gluthitze. Das sind Bedingungen, die kein  Lebewesen lange aushält. Die Aloe Vera hingegen fühlt sich in diesem Klima  pudelwohl.

Ihre grüne dicke Außenhaut schützt den Wasser und Nährstoffspeicher im Inneren  der  Pflanze, das so genannte Blattmark,  wie eine Mutter ihr Neugeborenes.

Dieses Blattmark erfüllt mehrere Funktionen. Es dient zum einen als pralle  Nahrungsreserve für lange Trockenperioden und hilft der Aloe Vera gleichzeitig
bei Verletzungen.

Wird ihr beispielsweise ein Blatt abgerissen oder eingeritzt, „heilt“  sie sich selbst. Dazu sondert die Pflanze etwas Blattmark ab, das sich wie ein  luftdichtes Pflaster über die Wunde legt und diese sorgsam verschliesst.

Nährstoffspeicher und Feuchtigkeitsspender beide Eigenschaften entfaltet die  Aloe Vera auch in der Anwendung beim Menschen. Das Blattgel bringt extrem viel
Feuchtigkeit in die Haut und lässt Wunden schnell und unkompliziert abheilen.
Das ist auch der Grund, weshalb Aloe Vera vielen Menschen als „1. Hilfe  Pflanze“ bekannt ist. Read the rest of this entry