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Vom Abfall zum wertvollen Biogas

 

Bild1Ende August 2013 nimmt in Zürich die modernste Biogas-Produktion ihren Betrieb auf.

Wir fiebern der offiziellen Eröffnung der Biogas-Anlage mit Freude entgegen“, sagt Helmut Vetter, Geschäftsführer von Biogas Zürich. „Mit der systematischen Sammlung von Bioabfällen in und um die Stadt Zürich sowie unserer ökologisch sinnvollen Verwertung am Standort Werdhölzli leisten wir – gemeinsam mit der Bevölkerung – einen wichtigen Beitrag zu einer nachhaltigen Energieversorgung“.

Gestartet wurde das zukunftsorientierte Projekt vor rund zweieinhalb Jahren mit der Gründung von Biogas Zürich durch ERZ Entsorgung + Recycling Zürich und Erdgas Zürich. In der Folge wurden die Voraussetzungen geschaffen, sämtliche biogenen Garten- und Küchenabfälle aus den Haushalten der Stadt Zürich zu sammeln, zu verwerten und zu Biogas aufzubereiten.

Bioabfall sammeln…

Die Zürcher Stadtbevölkerung kann ihren Bioabfall aus dem privaten Haushalt seit Jahresbeginn im Bioabfallcontainer entsorgen – mit einem Bioabfall-Abo von ERZ. Auch Geschäftskunden Read the rest of this entry

Fragen nach der Wirklichkeit

Thrive – Gedeihen

Das Damoklesschwert fährt mit

Autofahrten können auch im Ausland ins Geld gehen. Umso mehr lohnt sich diszipliniertes Fahren. Ein fehlender CH-Kleber kann mitunter geahndet werden.

Es gibt Autofahrende, die nach dem Passieren der Grenze das Gefühl haben, als könnten sie sich mehr gestatten als in der Schweiz. Und staunen dann, wenn sie – im Gegensatz zu den Einheimischen, die oft ungeschoren davonkommen – von örtlichen Polizisten herausgepickt und je nach dem bestraft oder schikaniert werden, wie Leser dem „Touring“ berichteten.

CH-Zeichen ist nötig Read the rest of this entry

Die 2000-Watt-Gesellschaft

Energie =  Bewegung, Wärme, Licht, Elektrizität

Zum Leben brauchen alle Menschen Energie. Um Essen herzustellen, um Häuser zu  heizen oder zu kühlen, um von A nach B zu kommen und um fernzusehen. Heute  brauchen aber alle viel zu viel. In der Schweiz verbraucht jeder Mensch pro  Jahr etwa 52’000 Kilowattstunden, was einen Wert von knapp 6’000 Watt stetiger
Leistung entspricht. Und 50’000 Kilowattstunden sind so viel Energie, wie  entsteht, wenn man 5’400 Liter Erdöl verbrennt. Pro Jahr. Und pro Person!

Heute kommt bei uns mehr  als die Hälfte der Energie aus Erdöl und Erdgas. Man sagt dazu „fossile  Energien“, weil sie aus Fossilien tief im Boden entstanden sind. Bei denen
ist der Vorrat irgendwann aufgebraucht; wenn wir so weitermachen, ziemlich  bald. Der Rest ist Atomenergie und Energien aus Wasser, Wind, Abfall und allem,  was es einfach so gibt. Beim  Verbrauchen
von fossiler Energie entsteht CO2. Das ist das Treibhausgas, das bei  der Klimaerwärmung eine Rolle spielt. Read the rest of this entry

Wer Gas gibt, spart Sprit

Unglaublich, aber wahr: Wer rassig und schnell das Tempolimit erreicht, spart Benzin. Aber auch mit anderen Tricks lässt sich der Treibstoffverbrauch beim Autofahren senken.

 Auch ein grundsätzlich sparsames Auto wird ohne entsprechende Fahrweise zum Spritfresser. Die wichtigste Regel: Gelassenes Gleiten fühlt sich oft langsamer an, ist es aber nicht – und spart Sprit. Read the rest of this entry

Frühlingsweine

Leicht und frisch

Aus roten Trauben werden auch Weissweine gekeltert. Wie ist das möglich?

Die Tage werden länger, die Temperaturen wärmer und man freut sich schon auf laue Abende bei einem Glas leichteren Weins. Zum Beispiel mit einem weissen Merlot oder rosafarbenen Oeil-de-Perdrix und Dôle Blanche. Diese drei Tropfen haben  in der Schweiz Tradition und werden aus roten Trauben gemacht. Bei fast allen Traubensorten sind die Farbpigmente in der Schale vorhanden, das Fruchtfleisch hingegen ist weiss. Werden rote Trauben gekeltert, ohne dass die Schale verletzt wird, können sich die Farbstoffe nicht freisetzten – Weisswein ist das Resultat. Read the rest of this entry

Wie wirkt Salz auf Eis?

Warum wird Kochsalz für das Härten von Skipisten verwendet, während gleichzeitig Kochsalz gegen vereiste Strassen verwendet wird?

Die Unlogik ist auch Ralf nicht logisch. Wie kann es sein, dass man mit dem gleichen Material gegenteilige Wirkungen erzielt?

Mark Schindler gibt die Antwort: Zugegeben es tönt unlogisch. Salz lässt Schnee und Eis schmelzen und auf der anderen Seite macht es Schnee härter, kälter und eisiger. Ist da Magie im Spiel? Nein aber Chemie. Ein wichtiger Punkt ist die Zeit. Dies ist jetzt aber noch nicht erhellend, aber mit den Informationen die ich vom Institut für Schnee- und Lawinenforschung erhielt, geht einem das Licht auf. Michael Lenig von LSF erklärt: Wenn Salz auf Schnee gestreut wird löst sich das Salz auf. Und für diesen Prozess des Auflösens braucht es Energie. Salz zieht – bis es vollständig aufgelöst ist – Wärme aus der Umgebung, also dem Schnee ab und der Schnee wird kälter und härter. Sobald das Salz vollständig aufgelöst ist fängt der gegenteilige Prozess an.

Der Schnee schmilzt und wird weicher. Dies passiert auf der Strasse und auf der Piste genau gleich. Auf der Strasse löst sich das Salz schneller, weil die Strasse mehr Wärme abgibt als auf der Piste. Auf der Piste gehr es länger bis das Salz aufgelöst ist und darum wird für eine bestimmte Zeit die Skipiste härter. Aber längerfristig macht das Salz auch eine Piste weich. Darum ist es eine heikle Arbeit die Piste mit Salz zu reparieren.

Nur ausgewiesene Speziallisten dürfen dies auch machen. Man muss wissen, wann genau das Rennen gestartet wird, wie kalt der Schnee und die Luft ist um dann genau während dem Rennen eine optimale Piste zu haben. Verrechnen sich die Spezialisten oder das Rennen wird verschoben, kann es böse in die Hose gehen. Das Salz fängt an die Piste weicher zu machen bevor das Rennen fertig ist.

Also keine Magie, nur Chemie und Zeit fast so wie in einer Beziehung. Am Anfang ist man wie verrückt verliebt und will nur noch mit seinem Partner zusammen sein. Haben sich dann mal die Schmetterlinge im Bauch aufgelöst kann es sein, dass die Nähe zum Partner anfängt zu bröckeln und die Liebe schmilzt dahin wie der Schnee in einer Salzlösung. Also wenn die Chemie nicht stimmt.

Auf Radio DRS1- Die Mailbox

Hier noch das original auf Schweizerdeutsch gesprochen.

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